Jahresbericht
2021

Enabling Innovators to Grow

01 Vorwort

Vorwort

Vorwort
GRUSSWORT DER GESCHÄFTSFÜHRUNG

Vorwort
GRUSSWORT DER GESCHÄFTSFÜHRUNG

Ein ereignisreiches Jahr 2021 liegt hinter uns. Auch im zweiten Jahr der Pand­emie konnten wir wichtige Innovationsthemen mit unseren Kunden weiterentwickeln. Im Fokus standen Lösungen für eine nachhaltige und klimaneutrale Zukunft mit Blick auf Nachhaltigkeit, Digitalisierung sowie die regionale und soziale Transfor­mation. In zahlreichen Beispielen können Sie in diesem Bericht die Erfolgsgeschichten unserer Kunden und Projektaktivitäten lesen. Lassen Sie sich von diesen Geschichten inspirieren! Wie Sie feststellen konnten, haben wir im Jahr 2021 unsere Corporate Identity in frischen Farben unter der Dachmarke Steinbeis Europa Zentrum neu ausgerichtet und unser Portfolio mit den entsprechenden Themen neu strukturiert. Mit der neu gestalteten Website und unserem monatlichen Newsletter bieten wir Ihnen Einblicke in aktuelle Themen, spannende Technologien, Projekte, Förder­programme und Erfolgsgeschichten. Für uns ist es eine Priorität, jeden unserer Kunden und Partner langfristig zu begleiten und Ihnen zu ermöglichen, einen weiteren Schritt in Ihrer nachhaltigen und innovativen Entwicklung zu machen. Unser Slogan "Enabling Innovators to Grow" ist Ausdruck unseres starken Engage­ments, auf Ihre Innovationsbe­dürfnisse einzugehen und eine persönliche Begleitung auf inter­nationaler Ebene anzubieten. Mit den neuen Räumlichkeiten, die wir im Dezember 2021 im Stuttgarter Westen bezogen haben, sind wir noch besser ausgestattet und bereit, Sie zu begrüßen und Ihnen mit unseren Kompetenzen zur Seite zur stehen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen unseren Partnern für die gute Zusammenarbeit, die gemeinsame Entwicklung und Umsetzung neuer Ideen sowie die interessanten Projekte und Themen, die wir gemeinsam mit Ihnen gestalten und erfolgreich umsetzen konnten. Arbeiten Sie gemeinsam mit uns weiter daran, die europäische Zusammenarbeit zu stärken und voranzubringen. Wir freuen uns auf Ihre Ideen.

Ihre
Dr. Petra Püchner


Europabeauftragte der Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Baden-Württemberg, Leiterin Steinbeis EU FOR YOU und Steinbeis IDEA EUROPE

Ihr
Dr. Jonathan Loeffler


Geschäftsführer Steinbeis 2i GmbH

 

 

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02 Zahlen auf einen Blick

Zahlen

Zahlen
2021 AUF EINEN BLICK­

Zahlen
2021 AUF EINEN BLICK­

Enabling Innovators to Grow

Europäische Innovationen für eine nachhaltige Gesellschaft und einen verantwortungs­bewussten industriellen Wandel

Diesem Leitbild waren wir auch im Jahr 2021 verpflichtet und haben es durch folgende Dienstleistungen für unsere Kunden umgesetzt:

370 Kunden
wurden zur Innovationsfinanzierung beraten
Über 100 Kunden
wurden zu Internationalisierung und Marktzugang beraten
51 KMU
erhielten ein mehrtägiges Coaching im Innovationsmanagement
73 Anträge
haben wir bei der EU eingereicht
140 Mio. € EU-Förderbudget akquiriert
für internationale Konsortien durch unsere Mitwirkung bei Antragstellungen für die nächsten Jahre
10,4 Mio. € Rückfluss
von der EU nach Baden-Württemberg für uns und unsere Kunden

Umsatz 2021
Steinbeis Europa Zentrum

Unser Umsatz im Jahr 2021 setzt sich aus drei Quellen zusammen. Der größte Teil – 71% der Projektmittel - stammt aus Fördermaßnahmen der Europäischen Kommission. 18% ergeben sich durch Dienstleistungen, die wir im Auftrag der Kunden erbringen. 11% der Mittel kamen von den Bundes- und Landesministerien.

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03 Client Journey
Baden-Württemberg

Erfolgsgeschichte

Client Journey
Erfolgsgeschichte Baden-Württemberg

Client Journey
Erfolgsgeschichte Baden-Württemberg

Von der Forschungsidee zu neuen Märkten und zur Unternehmensgründung - Auf dem Weg zu nachhaltigen und sicheren Lieferketten für Permanentmagnete auf Basis Seltener Erden in Europa

Seit 2010 begleitet das Steinbeis Europa Zentrum mit hohem Engagement Prof. Carlo Burkhardt, der heute an der Hochschule Pforzheim das Institut für strategische Technologie- und Edel­metalle leitet. Was mit EU-Forschungs­projekten begann, hat zum Aufbau einer europaweiten Wertschöpfungs­kette für eine Kreislaufwirtschaft von Permanentmagneten auf Basis Seltener Erden geführt; ein Bereich, der für unsere Industrie und unseren Alltag – von der Unterhaltungselektronik über Medizintechnik, Mobilität, Sensorik und erneuerbare Energien – von großer Bedeutung ist. Das Beispiel dieser Client Journey zeigt, wie wirksam und ergebnisreich eine jahrelange Betreuung mit Hilfe von EU-Netzen wie dem Enterprise Europe Network, Zugang zu EU-Fördermitteln und zu den europäischen Institutionen sein kann.

Prof. Carlo Burkhardt mit positivem Förderbescheid für REEsilience (Foto: Axel Grehl, Hochschule Pforzheim)

1. Wie es begann

Die Reise begann für den Pforzheimer Professor mit einem Mentoringprogramm des Steinbeis Europa Zentrums im Jahr 2010. Die mehrteiligen Schulungen zur EU-Antragstellung und zum Projektmanage­ment, verbunden mit seiner großen Forscherleidenschaft für das Recyclen von Seltenerdmagneten führten im Jahr 2013 zur Antragstellung des ersten Forschungs­projekts und darauf aufbauenden Folge­projekten mit starker Unterstützung und Beteiligung des Steinbeis Europa Zentrums.

2. Projekterfolge

Das Projekt REProMag erhielt den Zuschlag von über 5,7 Mio. Euro im EU-Forschungs- und Innovationsprogramm Horizont 2020 im Jahr 2014. Im Fokus stand der Aufbau nachhaltiger Recyclingprozesse und die effiziente Produktion von Permanent­magneten aus rückgewonnenen Seltenen Erden.

 

 

 

Magnetrecycling mit Hilfe von Wasserstoff mit dem patentierten HPMS Verfahren (ReProMag)

Im Jahr 2019 konnten Carlo Burkhardt und das Steinbeis Europa Zentrum die Gutachter der Europäischen Kommission erneut überzeugen und gewannen eine weitere entscheidende Finanzierung von rund 13 Mio. Euro für die nächste Stufe. Das Projekt SUSMAGPRO macht es möglich, die ausgereiften Technologien und Prozesse mit weiteren europäischen Partnern auf Industriemaßstab zu bringen.

Parallel zu SUSMAGPRO wird mit dem dritten erfolgreichen Projekt REEsilience ab Sommer 2022 verstärkt an einer resilienten Lieferkette für Magnetwerk­stoffe auf der Basis seltener Erden gearbeitet. Recycling allein wird nicht den großen und steigenden Bedarf an Seltenerdmagneten in Europa bedie­nen können und braucht noch etwas Zeit, um die letzten technologischen, aber vor allem wirtschaftlichen und politischen Hürden zu bewältigen, besonders so lange primäre Rohstoffe und ihre Aufbereitung günstiger als sekundäre sind. 12 Mio. Euro EU-Förderung gehen an das Projekt­konsortium. Knapp 2,5 Mio. gehen an die Hochschule Pforzheim, weitere 550.000 Euro an das neu gegründete Hochschul-Startup HyProMag GmbH.

Foto: MIMplus Technologies GmbH & Co KG

3. Markterschließung in Baden-Württemberg und Europa

Mit den Ergebnissen aus den Projekten und der guten Zusammenarbeit in Europa konnte im Jahr 2021 das Start-up HyProMag GmbH gegründet werden, das für den Aufbau einer Produktionsstätte für recycelte Seltene Erden in Europa als sekundäres, hochwertiges Material für die Magnet­herstellung für High-Tech-App­likationen von Motoren, Generatoren und Sensoren aus allen relevanten Branchen steht.

4. Rahmenbedingungen für Innovationen mitgestalten

Im Hinblick auf die Stabilisierung der europäischen Lieferketten wurde deutlich, dass die EU-Rahmenbeding­ungen für die neuen innovativen Prozesse angepasst werden müssen, um die Kreislaufwirtschaft in diesem Bereich in Europa zu etablieren und die Versorgung für Europa sicherer zu machen. Das Steinbeis Europa Zentrum organisierte daher mit Unterstützung der Europabeauftragten Gespräche mit Europaabgeordneten und Vertretern der Europäischen Kommission. Gemeinsam wurden Hürden und Bedarfe diskutiert und Impulse für notwendige Maßnahmen gegeben.

 

 

 

 

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04 Success Stories für eine nachhaltige Zukunft

Positive Energiebilanz in Städten

Success Stories
Städte der Zukunft

Success Stories
Städte der Zukunft

Drei von vier Europäern leben in Städten, Tendenz steigend. Städte sind eine große Belastung für das Klima, denn sie sind weltweit für 65% der Energienutzung und 75% des Treibhausgasausstoßes verantwortlich. Zugleich können Städte schnell Veränderungen anstoßen und haben daher eine Schlüsselrolle in der Erreichung der Klima- und Energieziele.

Das Steinbeis Europa Zentrum unter­stützt Sie auf Ihrem Weg und verhilft Ihnen zur passenden Finanzierung.

Smart Cities
Positive Energiebilanz in Städten

Über 100 Städte werden bisher von der Europäischen Kommission gefördert und sind Vorbild für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Sie erproben neue Formen der Zusammenarbeit und werden zu eigenständigen Innova­tionszentren.

Dabei reicht es nicht, lediglich einzelne Gebäude umzubauen. Ein neuer Ansatz umfasst die Vernetzung ganzer Gebäu­dekomplexe: sogenannte Positive Energy Districts (PEDs). PEDs sind CO2-neutrale Stadtviertel, in denen mehr Energie erzeugt als verbraucht wird. Das Steinbeis Europa Zentrum ist Partner für Kommunikation und Wissenstransfer im Smart Cities-Projekt ATELIER, bei dem in Amsterdam und Bilbao solche PEDs entstehen. 30 Partner aus 11 Ländern arbeiten ge­meinsam an innovativen und replizierbaren Lösungen. Diese umfas­sen eine effizientere Energienutzung, lokale Energieerzeugung, z.B. durch Erdwärme oder Photovoltaik, ein flexibles System der Energienutzung und -speicherung, E-Mobilitäts­konzepte und die smarte Einbindung in die umlegende Energieinfrastruktur.

19,6 Mio. €
11/2019 – 10/2024
EU-Förderung für ATELIER
Amsterdam verwandelt ehemaliges Industrieviertel in ein kohlenstoffarmes, intelligentes Positive Energy District mit gemischten Nutzungen.
„Mit dem Steinbeis Europa Zentrum haben wir im ATELIER-Projekt einen starken Partner in Sachen Kommunikation und Wissenstransfer gefunden, bei dem das umfassende Knowhow und Netzwerk der KollegInnen zum Einsatz kommt.

Darüber hinaus spielt es in der Verwertung der Projektergebnisse eine zentrale Rolle - von der Identifizierung potenzieller Geschäftsmodelle über die Marktanalyse bis zur Unterstützung bei Fragen zu geistigem Eigentum. Dabei überzeugt das Steinbeis Europa Zentrum mit viel Engagement, Offenheit, Kreativität und Expertise. Ich als Projektkoordinator schätze dabei besonders den Austausch zu innovativen Ansätzen.“
Frans Verspeek, Stadt Amsterdam, Koordinator von ATELIER
Unsere Rolle in ATELIER
Internationale Kommunikation, Wissenstransfer, Marktanalyse
ATELIER Stories: Amsterdam - Groundworks Republica - YouTube
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Smart Cities Marketplace

Märkte
Smart Cities Marketplace

Lösungen für die Nutzung erneuerbarer Energien in Städten, nachhaltige Mobilitätskonzepte, digitale Anwen­dungen und die Einbeziehung von Bürgerbeteiligung bietet der Smart Cities Marketplace. Über 1.000 Mitglieder aus Städten und Industrie, davon 345 Partnerstädte treiben die Markttransformation durch die Entwicklung und Replikation von erfolgreichen Maßnahmen in großem Maßstab voran. Das Steinbeis Europa Zentrum ist für die Kommunikations­aktivitäten der Plattform im Auftrag der Europäischen Kommission zuständig und dadurch bestens mit Akteuren urbaner Innovation vernetzt. Im Jahr 2021 wurden eine interaktive Broschüre und zahlreiche Podcasts umgesetzt.

Stadtteil in Malmö Schweden, Foto: Han Vandevyvere
345
Städte
185
Demonstrationsbeispiele
Über 80
Smart Cities Projekte
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Leistungsfähige Brennstoffzellensysteme für neue Fahrzeuge

Success Stories
Nachhaltige Mobilität

Success Stories
Nachhaltige Mobilität

Der Verkehr verursacht rund ein Viertel der Treibhaus­gasemissionen in der EU. Elektromobilität, Brenn­stoffzelle und Wasserstoff versprechen saubere Lösungen für die Automobil­industrie. Zwei Projektbeispiele des Steinbeis Europa Zentrums zeigen, was möglich ist.

INN-BALANCE
Leistungsfähige Brennstoffzellensysteme für neue Fahrzeuge

Die Optimierung der Brennstoffzellen­technologie mit Fokus auf den perip­heren Bestandteilen der Brennstoffzelle, den sogenannten „Balance of Plant“-Komponenten war Gegenstand des EU-Projekts INN-BALANCE. Hierfür wurden neue robuste und leistungsfähige Konzepte entwickelt, z.B. für die Zufuhr von Wasserstoff und Sauerstoff in der Brennstoffzelle, für das Wärmeman­agement und die Funktionsüber­wachung des gesamten Brennstoffzellensystems. Nach Abschluss eines ersten Prototyps, wurden die Funktionalität und Kompatibilität der Komponenten auf Systemebene in einem Brennstoff­zellen-Prüfstand erfolgreich getestet. Die neuen Entwicklungen wurden in eine Fahrzeugplattform eingebaut, um die Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems zu bewerten.

5 Mio. €
01/2019 – 10/2021
EU-Förderung für INN-BALANCE (Fuel Cells and Hydrogen 2 Joint Undertaking)
„Das Steinbeis Europa Zentrum hat uns bei der Durchführung von INN-BALANCE sehr gut unterstützt.

Als Koordinator haben wir ein Konsortium geleitet, das sich aus Industrieakteuren, Forsch­ungs- und Technologieorgan­isationen zusammensetzte. Dies bereicherte unser Fachwissen in Bezug auf Wasserstoff-Techno­logien und Management eines multidisziplinären Teams. Zugleich waren wir für die Entwicklung einer Anwendung verantwortlich, um die Kosten von BoP-Komponenten besser bewerten zu können.

Bei beiden Aktivitäten wurden wir vom Steinbeis Europa Zentrum unterstützt, bei der Onlineschaltung der entwick­elten Anwendung und bei der Verbreitung der Projekterge­bnisse.“
Jose Manuel Garcia Campos, Fundacion Ayesa, Koordinator von INN-BALANCE
Unsere Rolle in INN-BALANCE
Verwertung, Technologietransfer & Marktzugang
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Leichtbaukomponenten für Elektrofahrzeuge

Projekt LEVIS
Leichtbaukomponenten für Elektrofahrzeuge

Im Projekt LEVIS begleitet das Steinbeis Europa Zentrum zwölf Industrie- und Forschungspartner aus sechs Ländern bei der Entwicklung von kosteneffiz­ienten Leichtbaukomponenten für Elektrofahrzeuge unter Anwendung von Ökodesign- und Kreislaufansätzen. Da Elektroautos von schweren Batterien angetrieben werden, müssen Auto­mobilhersteller nach neuen Leichtbau­technologien suchen, um dieses Mehrgewicht in anderen Fahrzeugkomponenten zu kompen­sieren. Für die Herstellung der Zielkomponenten werden recycelbare und biologisch hergestellte Harze sowie recycelte Kohlenstofffasern verwendet. Die Lebensdauer der Komponenten wird maximiert und alle Bestandteile werden so konstruiert, dass eine einfache und effektive Demontage und Wiederverwendung möglich werden.

4,9 Mio. €
02/2021 – 01/2024
EU-Förderung für LEVIS
Unsere Rolle in LEVIS
Verwertung, Technologietransfer & Marktzugang, Kommunikation
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Phosphor aus Klärschlamm gewinnen

Success Stories
Biobasierte Kreislauf­wirtschaft

Success Stories
Biobasierte Kreislauf­wirtschaft

Die Kreislaufwirtschaft rückt den Wert und Erhalt von Materialien und Ressourcen ins Zentrum. Je weniger Produkte wir wegwerfen, je mehr wir diese in den Produktkreislauf zurückführen, desto weniger Rohstoffe müssen neu gewonnen werden. Hier liegen große Potenziale für Innovationen und Geschäftsmodelle. Das Steinbeis Europa Zentrum zeigt in zwei Projekten innovative Verfahren.

FlashPhos
Phosphor aus Klärschlamm gewinnen - erste und einzige Technologie in Europa

Weißer Phosphor (P4) ist ein strate­gischer Rohstoff von hoher Relevanz. Obwohl es in Europa genügend Phosphorreserven in Klärschlamm gibt, ist die EU von Importen aus Kasach­stan, Vietnam und China abhängig. Unter der Federführung der Universität Stuttgart und Mitwirkung des Steinbeis Europa Zentrums wird im Rahmen des EU-Projekts FlashPhos ein thermoch­emisches Verfahren zur nachhaltigen Produktion von hochwertigem P4 für die chemische Industrie unter Verwendung von Klärschlamm in großem Maßstab entwickelt. Dies wird durch einen ökonomisch und ökolog­isch sinnvollen und klimafreundlichen Kreislaufwirtschafts­prozess ermöglicht und in einer Pilotanlage mit bis zu 250 kg/h Klärschlammdurchsatz demon­striert. Bis 2025 soll die erste Pilot­anlage in Europa errichtet werden. Im Jahr 2028 wollen die Projektpartner gemeinsam mit einem Industrie­konsortium mit der Produktion im industriellen Maßstab beginnen.

12 Mio. €
05/2021 – 04/2025
EU-Förderung für FlashPhos
Abstich eines Flash-Reaktors
„FlashPhos ist die erste und einzige Technologie in Europa, die aus Sekundärrohstoffen weißen Phosphor für die chem­ische Industrie produziert und zugleich eine Lösung für die problembehaftete Klärsch­lammentsorgung bietet.

Das Steinbeis Europa Zentrum verhilft uns zu einer effektiven Kommunikationsstrategie und einer erfolgreichen Verbreitung und Verwertung der Projekt­ergebnisse. Daneben leistet es wertvolle Unterst­ützung im administrativen und finan­ziellen Projektmanagement.“
M. Rapf, Institut für Siedlungs­wasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft, Universität Stuttgart
Unsere Rolle in FlashPhos
Antragstellung, Projektmanagement, Kommunikation, Verwertung, Technologietransfer & Marktzugang
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Nährstoffe aus der Landwirtschaft recyclen

AgriPlus
Nährstoffe aus der Landwirtschaft recyclen – innovative Dünger

Im Jahr 2020 entstand bei der Agro Energie Hohenlohe GmbH & Co.KG in Füßbach, Hohenlohe eine Anlage zur Gewinnung von lager- und transport­fähigen Nährstoffprodukten aus Wirtschaftsdüngern. Dabei werden die Reststoffe aus der energetischen Verwertung (Reste aus der Gärung) in einen Bodenverbesserer, Phosphor- und Stickstoffdünger umgewandelt. Diese innovativen Dünger können nun gezielt und effizient in der Landwirt­schaft eingesetzt oder kostengünstig in Gebiete mit vorherrschendem Nährstoffmangel transportiert werden. Im November 2020 erhielt die Agro Energie Hohenlohe den Innovations­preis Bioökonomie Baden-Württem­berg 2020 für ihr Projekt AgriPlus.

Förderung: 1,3 Mio. Euro, Europäische Union und Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg im Rahmen der Europäi­schen Innovationspartnerschaft „Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“ (EIP AGRI), 01/2019 – 02/2022

1,3 Mio.€
01/2019 – 02/2022
EU-Förderung und Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz BW (EIP Agri)
Die Anlage zur Gewinnung von lager- und transportfähigen Nährstoffprodukten aus Wirtschaftsdüngern in Füßbach in der Hohenlohe
Thomas Karle über Bioökonomie im Ländlichen Raum: Effizienzsteigerung und Ressourcenschutz im Ackerbau - YouTube
Unsere Rolle in AgriPlus
Antragstellung, Koordination, Projektmanagement, Kommunikation, Technologietransfer & Marktzugang
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Energie aus Magnetfeldern

Success Stories
Digitalisierung für KMU

Success Stories
Digitalisierung für KMU

Kleine und mittlere Unternehmen machen über 99% aller europäischen Unternehmen aus, hinken aber im Vergleich zu Großunternehmen bei der Digitalisierung hinterher. Nur 17% der KMU haben erfolgreich digitale Technologien in ihre Geschäftsmodelle integriert. In unterschiedlichen Projekten begleitet das Steinbeis Europa Zentrum KMU bei der aktiven Mitgestaltung der digitalen Wirtschaft.

DigiFed
Energie aus Magnetfeldern - Optimierung von Stromnetzen durch Einsatz von IoT

Im Rahmen des EU-Projekts DigiFed haben 80 KMU von Einzelförderungen, so genanntem Cascading Funding, profitiert, um innovative digitale Lösungen in verschiedenen Anwend­ungsbereichen zu entwickeln. Die TWIN-Anwendungsexperimente bieten Zuschüsse in Höhe von 100.000 Euro für jeweils ein Projekt von zwei KMU. Das spanische Start-up ENERGIOT hat mit dieser Finanzierung ein batterieloses IoT-Gerät entwickelt, das seine Energie aus dem Magnetfeld von Stromleitungen gewinnt. In Kooperation mit einem französischen Software-Unternehmen entwickelt ENERGIOT eine kostengünstige drahtlose Lösung für den massiven Einsatz von IoT, um den Wartungsaufwand zu reduzieren und den Betrieb von Stromnetzen zu optimieren. Ziel ist es, die Netzkapazität um bis zu 30% zu erhöhen und bis zu 20% der Wartungskosten einzusparen. Der zukünftige Markt wird auf 7,9 Milliarden Euro geschätzt.

„DigiFed war genau das, was wir brauchten. Wir konnten unseren Softwarepartner einbeziehen und mit dem Zuschuss die Entwicklung unseres Produkts beschleunigen, das sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium befand. Damit wollen wir eine erste kommerzielle Version unseres autonomen IoT-Geräts für intelligente Stromnetze auf den Markt bringen.“
Pablo Ribeiro, ENERGIOT DEVICES S.L., Spanien
8,4 Mio. €
01/2020 – 12/2022
EU-Förderung für DigiFed
Unsere Rolle in DigiFed
Aufbau strategischer Partnerschaften
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Smart Anything Everywhere und Digital Hubs

Smart4Europe
Smart Anything Everywhere und Digital Hubs - Auch für KMU aus nicht-Hightech-Branchen

Mit seinen Projektaktivitäten möchte das Steinbeis Europa Zentrum KMU für bahnbrechende Technologien, wie künstliche Intelligenz, Internet of Things, Blockchains und Clouds und Hochleist­ungsrechner (HCPs) begeistern. In Kooperation mit einem wachsenden Netzwerk von Zentren für digitale Innovation (Digital Innovation Hubs) unterstützt es neue Partner­schaften, damit KMU einerseits vom Knowhow europäischer Forschungseinrichtungen profitieren können und andererseits Kooperationen mit MidCaps und Großunternehmen eingehen.

Mit den Projekten DigiFed, Smart4­Europe und Smart4Europe2 wirkt das Steinbeis Europa Zentrum an der Smart Anything Everywhere Initiative mit. Auch KMU aus nicht-Hightech-Branchen erhalten hier Zugang zu entsprechenden Technologien und werden bei Geschäftsanbahnung und Vermarktung begleitet. Künstliche Intelligenz in der Fertigungsindustrie steht im Fokus des Projekts AI REGIO. KMU werden hier durch Anwendungs­experimente mit dreizehn regionalen Digital Innovation Hubs vernetzt, welche zusätzlich daran arbeiten, ihre Angebote für KMU zu bündeln und zu verbessern.

Abschlusskonferenz des Projekts Smart4Europe - YouTube
Unsere Rolle in Smart4Europe2
Koordination, Projekt & Wissensmanagement, Aufbau strategischer Partnerschaften, Technologietransfer
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Personalisierte Risikobewertung von Biomaterialien

Success Stories
Gesundheit

Success Stories
Gesundheit

Die Bekämpfung von Krankheiten, neue diagnostische Methoden und Therapien zur Heilbehandlung und Vorsorge sowie digitale Lösungen skizzieren die Heraus­forderungen für Innovationen im Bereich Gesundheit. Zwei in 2021 abgeschlossene Projekte des Steinbeis Europa Zentrums zeigen Erfolge im Bereich personalisierte Medizin und internationale Zusammenarbeit mit China.

Panbiora
Personalisierte Risikobewertung von Biomaterialien

Die Standardisierung der Bewertung von Biomaterialien stand im Fokus des EU-Forschungsprojekts PANBioRA, das vom Steinbeis Europa Zentrum beg­leitet wurde. Die Projektergebnisse ermöglichen es, die Reaktion eines Patienten auf ein bestimmtes Bio­material vorherzusagen, bevor es implantiert wird. Zum Vorteil des Patienten kann der Operateur das beste Material auswählen und mög­liche Komplikationen erheblich reduzieren. Die im Projekt entwickelten Instrumente haben sehr gute Marktchancen, das zeigt einerseits die Gründung des Spin-offs SPARTHA Medical, das sich bereits im Zuge des Vorgängerprojekts IMMODGEL etabliert hat und die Erreichung von insgesamt vier Patenten im Bereich personalisierte Medizin. SPARTHA erhielt dank PANBioRA enormen Rückenwind für Wachstum. Es bewarb sich u. a. für das Accelerator-Programm des Europäi­schen Innovationsrats und erhielt Ende 2021 den Zuschlag der EU in Höhe von 2,4 Mio. Euro.

Kolleginnen und Kollegen von Spartha Medical im Labor.
8 Mio. €
01/2018 – 12/2021
EU-Förderung für PANBioRA
"SPARTHA profitierte enorm vom multidisziplinären Netzwerk des PANBioRA-Projekts und nutzt die Technologien, die zum Testen seiner antimikrobiellen und entzündungshemmenden Rezeptur entwickelt wurden. Das Projekt verhalf dem Unternehmen zu wachsen und sich mit seiner Expertise im internationalen Feld der Medizintechnik zu positionieren."
Dr. Nihal Engin Vrana, CEO SPARTHA Medical, Frankreich und Koordinator von PANBioRA
Unsere Rolle in PanBiora
Antragstellung, Koordination, Projekt & Wissensmanagement, Technologietransfer & Marktzugang
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Europäisch-Chinesische Zusammenarbeit im Bereich Gesundheit

SENET
Europäisch-Chinesische Zusammenarbeit im Bereich Gesundheit

Um die Zusammenarbeit zwischen der EU und China auszubauen hat das Steinbeis Europa Zentrum eine Roadmap und Strategien für die zukünftige Zusammenarbeit im Bereich Gesundheit entworfen. Im Zuge der dreijährigen Unterstützungsmaß­nahme SENET (Sino-European Networking Hub), haben wir über Umfragen, Recherchen und Interviews Innovationsprioritäten im Gesundheits­sektor identifiziert und wichtige Fördereinrichtungen in Europa und China kartiert. Ebenso wurden Schulungen und Sensibilisierungs­maßnahmen sowie virtuelle Hackathons zur Forschungs- und Innovationsförderung durchgeführt, um chinesisch-europäische Kooperationen auf den Weg zu bringen. Für die Europäische Kommission wurde ein finaler Strategie- und Aktionsplan mit Handlungsempfehlungen verfasst.

Unsere Rolle in SENET
Aufbau strategischer Partnerschaften
920.000 €
01/2019 – 12/2021
EU-Förderung für SENET
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05 Leistungen und Referenzen

Innovationsmanagement Schärfen

Leistungen
Innovations­management schärfen

Leistungen
Innovations­management schärfen

Neue Impulse für Ihr Unternehmen!
Die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen hängt wesentlich davon ab, Innovationen zu generieren, zu entwickeln und erfolgreich im Markt umzusetzen.

Wir analysieren Ihr Innovationspotenzial und leiten eine für Sie spezifische Innova­tionsstrategie ab. Sie erhalten auf Sie abgestimmte Handlungsempfeh­lungen im Hinblick auf strategische Partner­schaften, Open Innovation oder Wachst­umsfinanzierung. Dabei unter­stützen wir aktiv Veränderungs­prozesse und sehen in herausfordernden Zeiten im­mer auch Chancen; Chancen für neue Produkte, Prozesse und Geschäftsmodelle.

120
Kundenberatungen zum Innovationsmanagement wurden durchgeführt.
51 KMU
aus Baden-Württemberg erhielten eine mehrtägige Begleitung.

Success Story
1,94 Mio. Euro für neue Motor-Wickeltechnologie

SciMo – Elektrische Hochleistungs­antriebe GmbH aus Karlsruhe erhielt vom Steinbeis Europa Zentrum eine intensive Beratung, bei der das Inno­vationspotenzial analysiert und nach Finanzierungsinstrumenten gesucht wurde. Die Beratung führte zu einem erfolgreichen EU-Antrag. SciMo hat 1,94 Mio. Euro EU-Fördergelder im Pro­gramm EIC Accelerator für ihr Projekt „eMONIC - The Next Generation of Automotive Electric Motor“ erhalten. Das Start-up hat eine neue Motor-Wickeltechnologie entwickelt, die es ermöglicht, die Leistungsdichte von elektrischen Traktionsmotoren auf bis zu 10 kW/kg zu erhöhen und so bis zu 75 % Motorgewicht und damit auch 75 % der Ressourcen wie Kupfer, Stahl und seltene Erden einzusparen. Im Projekt eMONIC soll die notwendige Automa­tisierung der Produktion dieser Wicklung für eine Serienfertigung entwickelt werden.

„Das Steinbeis Europa Zentrum hat uns bei den einzelnen Stufen im Antragsverfahren unterstützt und uns vom Video-Pitch und einer Projektskizze über den schriftlichen Antrag bis hin zum Interview mit wertvollen Tipps und Expertise weitergeholfen. Wir waren mit dem gesamten Ablauf sehr zufrieden.“
Dr.-Ing. Patrick Sauter, SciMo – Elektrische Hochleistungsantriebe GmbH
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Ihr Weg zu EU-Fördermitteln

Leistungen
Ihr Weg zu EU-Fördermitteln

Leistungen
Ihr Weg zu EU-Fördermitteln

Europäische Förderprogramme und die Mitwirkung an EU-Projekten sichern Wettbewerbsvorteile und verhelfen beim Zugang zu neuen Märkten in Europa. Wir finden die passende Finanzierung und begleiten Sie bei der Antragstellung und Projektumsetzung.

370 Kunden wurden zur Innovations­finanzierung beraten. Darunter 205 Unternehmen (davon 178 KMU), 141 Hoch­schulen und Forschungsein­richtungen (davon 91 Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und Duale Hochschulen) und 11 Cluster­-initiativen.

140 Mio. €
EU-Förderbudget
für internationale Konsortien
4,6 Mio. €
für KMU
in Baden-Württemberg
5 Mio. €
für Hochschulen
in Baden-Württemberg

73 Projektanträge wurden mit unserer Hilfe bei der Europäischen Kommission einge­reicht. Unsere Erfolgsrate liegt z.Z. bei 30% und ist doppelt so hoch wie der statistische Durchschnitt.

Über 140 Mio. Euro EU-Förderbudget für internationale Konsortien wurden durch unsere Mitwirkung für die kommenden Jahre akquiriert. Diese Fördergelder gehen vor allem an internationale und baden-württembergische Unternehmen und Forschungseinrichtungen.

Rund 4,6 Mio. Euro EU-Förderung gehen an KMU aus Baden-Württem­berg. Rund 5 Mio. Euro EU-Förderung an die Hochschulen in Baden-Württemberg.

Mit unserer Unterstützung flossen im Jahr 2021 Projektmittel der EU in einer Gesamthöhe von 10,4 Mio. Euro nach Baden-Württemberg.

Mittelrückfluss der letzten 6 Jahre: über 50 Mio. Euro (2016-2021)

93 Vertreter von Hochschulen für Ange­wandte Wissenschaften und der Dualen Hochschule aus Baden-Württemberg wurden im Rahmen von Webseminaren zu Horizont Europa informiert: zu den Themen: Smart Cities und der städti­sche Wandel, Gesundheit, Europ­ean Innovation Council und Nachhaltige und resiliente Prozessindustrien.

10,4 Mio. €
Rückfluss
europäischer Fördermittel nach Baden-Württemberg
50 Mio. €
Rückfluss
in den letzten 6 Jahren
„Wie kann MANN+HUMMEL als Filtrations-Experte seinen Beitrag zu cleaner Mobility, cleaner Air und cleaner Water in von der EU geförderten Projek­ten einbringen?

Das Steinbeis Europa Zentrum ist für uns dabei ein wertvoller Partner: Sein holistischer Ansatz, seine langjährige Erfahrung und Expertise erlauben es uns, fundierte Entscheidungen zu treffen. Das weitreichende Netzwerk des Steinbeis Europa Zentrum eröffnet zusätzliche Chancen. Wir bedanken uns für das Engagement des gesamten Teams bei der Erstellung exzellenter Anträge und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!“
Dr. Martin Lehmann, Mann + Hummel
"Im Jahr 2021 hat das Steinbeis Europa Zentrum für die Landeshauptstadt Stuttgart (LHS) die komplexe EU-Förder­landschaft anhand der städ­tischen Bedarfe erfolgreich analysiert. Die Analyse stellt eine sehr gute Grundlage für uns dar, um im nächsten Schritt selbst EU-Anträge zu stellen, in internationalen Projektkon­sortien als Partner mitzuar­beiten oder als Pilotstadt zu fungieren. Zudem wurde deutlich, dass die großen Strategiethemen der EU „Green Deal“ und „Digitalisierung“ den großen politisch-strategischen Themen der LHS entsprechen. Dies zeigt die Bedeutung der EU für die LHS auf kommunaler Ebene auf. "
Dr. Frédéric Stephan und Verena Neubauer, Landeshauptstadt Stuttgart
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Neue Internationale Märkte

Leistungen
Internationale Märkte

Leistungen
Internationale Märkte

Als Mitglied in zahlreichen europäischen Netzwerken, wie zum Beispiel dem Enterprise Europe Network, ENRICH in Africa und den Districts of Creativity begleiten wir unsere Kunden bei strategischen Partnerschaften, bieten passgenaue Technologie- und Marktbeobachtung und eröffnen den Zugang zu neuen Märkten.

Beratungen:

Über 100 Kunden wurden zu Internationalisierung und Marktzugang beraten. Darunter 75 Unternehmen (davon 65 KMU), 25 Hochschulen und Forschungseinrichtungen (davon 21 Hochschulen für Angewandte Wissenschaften) und 3 Clusterinitiativen.

21 Kooperationsverträge konnten im Rahmen des Enterprise Europe Network erfolgreich mit Forschungs- und Innovationspartnern aus dem Ausland geschlossen werden.

Success Story
Afrikanische Unternehmer erkunden europäischen Markt

Das Bees Soft-landing-Programm des Projekts ENRICH in Africa ermöglichte es zehn afrikanischen Start-ups von September bis Dezember 2021 das europäische unternehmerische Öko­system zu erkunden. Die Preisträger aus Kenia, Nigeria, Uganda, Südafrika und Madagaskar beteiligten sich an einer Reise nach Frankreich, durchge­führt von Projektpartner Bond’innov. Ein Intensiv-Bootcamp bot Schulung zu Fundraising, interkulturellem Mana­gement und dem europäischen Ökosystem. Es folgten Besichtigungen bei BPI France, Paris&Co, der Pariser Agentur für wirtschaftliche Entwicklung und Innovation und Station F, dem weltweit größten Start-up Campus. Jeder Gewinner erhielt eine Einschä­tzung seines internationalen Potenzials und einen individuellen Fahrplan für die weitere Entwicklung.

ENRICH in Africa wird vom Steinbeis Europa Zentrum koordiniert und stärkt die europäisch-afrikanische Innovationsgemeinschaft.

107 Start-ups
wurden unterstützt
durch Bedarfsanalysen, Beteiligung an Investoren-Pitch-Events, das „Accelerator Squared“ Programm
Über 40
Acceleratoren und Inkubatoren
aus Europa und Afrika engagieren sich als Mitglieder
Über 260
europäische und afrikanische Mitglieder
in der EuroQuity-Community, darunter Start-ups, Investoren, Inkubatoren und Acceleratoren
3,6 Mio. €
01/2021 – 12/2024
EU-Förderung für ENRICH in Africa
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Enterprise Europe Network

Success Story
Enterprise Europe Network

Die Partnerschaft im Enterprise Europe Network, dem weltweit größten Netz für Technologietransfer, geht im Jahr 2022 in eine neue Runde. Bei der Ausschreib­ung der EU im Jahr 2021 hat das Steinbeis Europa Zentrum sich gemein­sam mit dem baden-württemberg­ischen Konsortium, unter der Leitung von Handwerk International Baden-Württemberg, erneut erfolgreich beteiligt und den Zuschlag erhalten.

Ebenso von Erfolg gekrönt war die Jahreskonferenz im Herbst 2021 in Stuttgart. Als Erfolgsgeschichte aus Baden-Württemberg brachte das Steinbeis Europa Zentrum die Industrial Solar GmbH aus Freiburg auf das Podium. Das KMU erhielt für seine Idee „SolarSteam-CL“ eine Finanzierung von 60.000 Euro über eine Finanzierungs­maßnahme des Steinbeis Europa Zentrums. Mit dieser Fördersumme erstellt das KMU eine Wirtschaftlich­keitsberechnung für die Umsetzung von Solardampfprojekten in Chile im Rahmen eines Wärmecontracting-Modells in Zusammenarbeit mit lokalen Interessensvertretern.

Dr. Petra Püchner präsentiert Industrial Solar auf der Jahreskonferenz des Enterprise Europe Network 2021 in Stuttgart
„Für kleinere Unternehmen, wie Industrial Solar, ist es wichtig, bei der Internatio­nalisierung und der Weiterentwicklung von Innovation die vorhandenen Ressourcen effizient einzusetzen. Daher nutzen wir schon lange das breite Angebot des Steinbeis Europa Zentrums.“
Martin Haagen, Head of Sales Industrial Solar GmbH
Enterprise Europe Network Baden-Württemberg: So kann Sie das Netzwerk unter­stützen! - YouTube
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Regionale & Soziale Transformation

Leistungen
Regionale & soziale Transformation

Leistungen
Regionale & soziale Transformation

Unsere Maßnahmen für Regionen umfassen neben der klassischen Finanzierungsberatung, dem Screening der europäischen, nationalen und regionalen Förderprogramme und der Unterstützung für internationale Zusammenarbeit und Austausch auch Instrumente, um soziale Innovationen zu unterstützen.

Success Story
Strategien für die regionale Entwicklung

Im Projekt Finance4SocialChange hat das Steinbeis Europa Zentrum die erste „Social Impact Investment Strategy for the Danube region” entwickelt. Damit wurde der Zugang für Sozialunter­nehmen zu innovativen Finanzier­ungsinstrumenten im Donauraum verbessert und ein unterstützendes Unternehmensumfelds aufgebaut. Zusätzlich veröffentlichte das Projekt 130 Stunden Lehrmaterial im Trainingsprogramm “Acce­lerating Investment Readiness - #AirMOOC”, und veranstaltete den Pitching- und Businessplan-Wettbe­werb “#AirCompetition”, um Sozialunternehmen zu stärken.

Konsortium des Projekts Finance4SocialChange
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Neue Internationale Märkte

Success Story
Strategie für den Alpenraum

Einen neuen Ansatz für soziale Innovation, der den wirtschaftlichen und gesell­schaftlichen Herausforderungen der Alpenregionen gerecht wird, hat das Steinbeis Europa Zentrum mit weiteren Partnern im Interreg-Projekts ASIS (Alpine Social Innovation Strategy) entwickelt. Um einen echten Wandel zu unterstützen, wurden eine innovative Plattform, Trai­nings, Strategien und ein Simulations­modell für öffentliche Akteure ins Leben gerufen. Die Ergebnisse und Handlungs­empfehlungen wurden in einem Weißbuch dokumentiert.

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Social Innovation Challenge

Success Story
Initiierung von sozialen Innovationen

Soziale Innovationen in den drei The­menfeldern Lebensbedingungen im ländlichen Raum, AAL – Ambient Assisted Living und nachhaltige Pro­duktion standen im Zentrum des Projekts „Technologische Innova­tionen zur Bewältigung gesellschaft­licher Herausforderungen – Social Innovation Challenge Baden-Würt­temberg, das in Kooperation mit dem Centrum für soziale Investitionen und Innovationen der Universität Heidelberg im Auftrag des Minister­iums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württem­berg durchgeführt wurde. Das Steinbeis Europa Zentrum identifizierte Bedarfe und Potenziale im Bereich sozialer Innovation in Baden-Württemberg und brachte Ideengeber auf unterschiedlichen Veranstaltungs­formaten wie Chal­lenge Events und Co-Creation-Workshops zusammen.

Heterogenität, Design Thinking und kooperative Prozesse sind Schlüssel­faktoren für soziale Innovationen und sind Grundlagen, damit die verschie­denen Blickwinkel und Kompetenzen in die Lösungsentwicklung einfließen können. Daher sorgte das Steinbeis Europa Zentrum für eine interdiszipli­näre gute Zusammenarbeit zwischen Akteuren aus privatwirtschaftlich und sozial ausgerichteten Organisationen sowie Universitäten und Hochschulen. Dieser von Co-Creation inspirierte Ansatz bewirkte, dass die Entwicklung der Innovationen über die Grenzen einzelner Organisationen oder Unternehmen hinaus erreicht und somit das Konzept der Open Social Innovation angewandt werden konnte.

Als Ergebnis wurde ein Leitfaden für die Moderation von heterogenen Teams entwickelt. Er präsentiert eine Auswahl von Innovations­management-Instrumenten speziell zur Unterstützung der Entwicklung sozialer Innovationen. Im Themenfeld Ambient Assisted Living (AAL) wurde an einer Lösung für eine bundesweite digitale Pflegeversorgung gearbeitet und die weiteren Schritte für eine Umsetzung identifiziert. Daran beteiligten sich unter anderem das Unternehmen FLiXWORKER GmbH und der Verein Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V.

„Der Co-Creation Ansatz des Steinbeis Europa Zentrums und die sehr gute Moderation ermöglichten es, unsere Ideen weiterzuentwickeln. Die intensive Zusammenarbeit vor allem mit heterogenen Gruppenmitgliedern und die unterschiedlichen Blickwinkel gaben uns entscheidende Impulse für die Ideenentwicklung und die nächsten Schritte.“
Markus Gentner, Geschäftsführer FLIXWORKER GmbH
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Innovationspolitik mitgestalten

Leistungen
Innovations­politik mitgestalten

Leistungen
Innovations­politik mitgestalten

Seit den Auswirkungen der Corona-Pandemie ist ein neues Bewusstsein für die Wichtigkeit der Innovations­kraft des Landes in allen Bereichen der Wirtschaft und der Gesellschaft entstanden. Kenntnisse über europäische Forschungs- und Innovationspolitik sind gefragt und bleiben Kerngeschäft des Steinbeis Europa Zentrums. Zugleich wächst der Bedarf auf Seiten des Mittelstands europäische Maßnahmen noch besser und passgenauer auf KMU und Mittelstand abzustimmen. Im Jahr 2021 haben deshalb viele Gespräche zu den innovationspolitischen Rahmenbedingungen und Möglichkeiten, sowohl mit Vertretern im Land als auch mit europäischen Organen stattgefunden.
Die Europabeauftragte agiert hier als Schnittstelle und Brücke, um frühzeitig Bedürfnisse der Wirtschaft in Brüssel zu spiegeln und über Policy-Maßnahmen zu informieren und diese mitzugestalten. Auf der anderen Seite kann sie Themen aus Brüssel aufgreifen und in Baden-Württemberg Politik und Wirtschaft für kommende Entwicklungen sensibilisieren.

Success Story
Vanguard Initiative nennt Wasserstoff zum Pilotprojekt

Auch im Jahr 2021 hat sich die Europa­beauftragte mit ihrem Team für die zukünftigen Weichenstellungen der Vanguard Initiative mit mehr als 35 Regionen Europas eingesetzt. So wurde unter anderem ein Vorschlag entwick­elt, KMU einen besseren Zugang zu den innovativen Technologien und Anwen­dungen aus den Pilotprojekten der Initiative zu ermöglichen. Die Umse­tzung erfolgt in 2022. Baden-Württem­berg hat über die Europabeauftragte bei informellen und formellen Treffen der Regionen das Thema Wasserstoff als nächstes wichtiges Thema angesprochen. Dabei zeigte sich, dass dies ein wichtiges Zukunftsthema für viele Regionen ist. Beim Annual Political Meeting der Vanguard Initiative im November 2021 wurde das Thema Wasserstoff als nächstes Pilotprojekt beschlossen. Außerdem hat das Steinbeis Europa Zentrum die Vorbe­reitungen zur Kooperation mit der European Factories of the Future Research Association (EFFRA) und mit der Made in Europe-Partnership vorbereitet.

“In the context of the Vanguard Initiative we have had close and very fruitful collaboration with Steinbeis Europa Zentrum, when it comes to regional cooperation on innovation policy and activities. We highly value both their passion and their ambition of translating innovation policy into practice on the European level.“
Eleanor Vaughan, Welsh Government
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UpgradeSME

Success Story
Förderinstrumente in acht EU-Regionen optimieren

Mit dem Interreg Projekt UpGradeSME hat das Steinbeis Europa Zentrum durch einen breiten Dialog zwischen­politischen und wirtschaftlichen Schlüsselakteuren zur Förderung der Internationalisierung kleiner und mittelständischer Unternehmen in Europa beigetragen. Unterschiedliche Internationalisierungsinstrumente aus verschiedenen Regionen Europas wurden analysiert und optimiert. Projektpartner aus acht europäischen Regionen wirkten mit; darunter Baden-Württemberg, DE, Provinz Friesland, NL, Norte Region, PT, Fomento San Sebastián, ES sowie Regionen aus Ungarn und Rumänien.

Der interregionale Austausch mündete in der Erarbeitung von acht regionalen Aktionsplänen mit Vorschlägen zur Verbesserung und Umsetzung der jeweiligen Policy-Instrumente. Die Europabeauftragte der Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg Dr. Petra Püchner und Projektleitende des Steinbeis Europa Zentrums beteiligten sich maßgeblich am Aktionsplan für Baden-Württemberg.

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Events durchführen

Leistungen
Events durchführen

Leistungen
Events durchführen

Unsere Expertise liegt im ganzheitlichen Veran­staltungsmanagement, Informa­tions- und Kommunikationsmanage­ment. Auch im Jahr 2021 standen hybride, virtuelle und physische Formate im Zentrum. Einige Highlights:

Mai 2021
Clean Energy for EU Islands Forum

Als federführender Partner für Komm­unikation und Partner im Sekretariat "Saubere Energie für EU-Inseln“ hat das Steinbeis Europa Zentrum das Forum „Clean energy for EU islands secret­ariats“ vom 20.-21.05.2021 virtuell­durchgeführt. Das Sekretariat wurde von der Europäischen Kommission und dem EU-Parlament eingerichtet, um den Übergang zu sauberer Energie auf europäischen Inseln zu erleichtern. Matchmaking (ACT), Ausstellung (EXPLORE), Besichtigung von Demo-Sites (EXPLORE), Arbeitssitzungen (ACT), Plenarsitzungen (SHAPE & EXPLORE) und Projektpräsentationen (ACT) standen auf dem Programm.

270
Teilnehmende
Über 50
Vortragende

November 2021
Wirtschaftskongress BW meets UK

Der Kongress fand im Rahmen der Economic Partnership Initiative als digitale Veranstaltung über die Event­plattform veertly am 24.11.2021 statt. In sieben Fachforen zu unterschiedlichen Themen, u. a. „Zoll und Warenverkehr EU-UK“ oder „Mitarbeiterentsendung und Geschäftsreisen nach UK“ konnte das Publikum Fragen stellen und mit Experten ins Gespräch kommen.

120
Teilnehmende

Juni 2021
Open Innovation Kongress Baden-Württemberg

Unter dem Motto „Zusammen- ziel­gerichtet- zukunftsorientiert" setzte der Open Innovation Kongress erneut kreative Impulse für eine offene Innovationskultur. Die knapp 1600 eingegangenen Anmel­dungen und über 800 Personen am Tag selbst zeigen, dass das Thema bei den Unternehmen im Land weiterhin auf großes Interesse stößt. In Workshops informierten Experten - unter anderem zur Entwicklung digitaler Geschäfts­modelle mit Open Innovation, zum Ein­tieg in Künstliche Intelligenz sowie zu den Themen Innovationstreiber kreative KI und Blockchain-Technologie für Open Innovation.

1600
Anmeldungen
Stimme zum Open Innovation Kongress

„Vielen herzlichen Dank für die Organisation und die Zusammenarbeit mit Ihnen während des Open Innovation Kongresses 2021; diese war sehr gut. Die Auswahl der Themen war gut und der Austausch mit den Veranstaltern bei der Vorbereitung direkt.

Vielen Dank für den spannenden virtuellen Kongress, durch den einige gute Kontakte im Nachgang entstanden sind!“
Alexander Dregger, Forschungszentrum Informatik
Stimme zum Open Innovation Kongress

„Für mich ist Ihr Kongress inzwischen ein Must-Have-Event geworden. Vielen Dank für Ihre tolle Organisation.“
Truong Le, Fraunhofer IAO

Juli 2021
4. @MINT Netzwerktreffen

Das 4. @MINT Netzwerktreffen, eine Veranstaltung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, wurde am 14.07.2021 als digitale Veranstaltung über GoToWebinar vom Steinbeis Europa Zentrum durchgeführt. Der Fokus lag auf der digitalen Transformation und deren Bedeutung für den (beruflichen) Alltag.

Über 70
Teilnehmende
Ausserdem
366 individuelle Aufrufe
des Livestreams Kick-Off von PlegeDigital@BW | 11.02.2021
482 Teilnehmende
am Smart Cities Marketplace Forum | 09.-10.06.2021
100 Teilnehmende
am French-German Partnering Event for Artificial Intelligence in Industry 4.0 | 18.05.21 & 7.10.21
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Menschen Fortbilden

Leistungen
Menschen Fortbilden

Leistungen
Menschen Fortbilden

Unsere langjährige Erfahrung in der Antragstellung, Koordination und Projektpartnerschaft haben wir strukturiert und didaktisch aufbereitet. Neben verschiedenen ein- bis zwei­tägigen Trainings für Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrich­tungen bieten wir einen einschlägigen Zertifikatslehrgang zur Antragstellung für Forschungsförderung an. Unsere Trainings sind als physische oder digitale Veranstaltungen buchbar. Auf Wunsch bieten wir alle Angebote auch als Inhouse-Lösungen an.

Drei virtuelle Trainings für insgesamt 20 Teilnehmende aus Baden-Württemberg­ische wurden in 2021 durchgeführt. In den letzten vier Jahren 22 Trainings für 100 Teilnehmende. In 2021 wurden die Train­ings vollständig neu aufgebaut und an die online Durchführung angepasst.

12 Trainings für insgesamt 322 Teilneh­mende zu Antragstellung, Innovations­management und Internationalisierung und sozialer Innovation wurden im Donauraum durchgeführt.

26 Trainings
mit rund 500 Teilnehmenden
„Die interaktiven Trainings bilden eine fundierte Grundlage für die eigene Arbeit an Anträgen und in Projekten. Die konkreten Beispiele aus der Praxis sowie das Fachwissen der Trainerinnen haben mir sehr dabei geholfen, ein besseres Gefühl für die teils komplexen Erwartungen der EU zu bekommen.“
Christian Engelhardt, Interplast Kunststoffe GmbH/Infinex Group

Zweite Chance für den Re-Start

Second-chance Entrepreneurship war Thema des EU-Projekts Danube­Chance2.0. In Zusammenarbeit mit TEAM U Restart gGmbH hat das Steinbeis Europa Zentrum ein Trainingskonzept entwickelt, das Menschen in oder nach einer unternehmerischen Krise im geschützten Raum begleitet.

11 Trainings mit 160 Teilnehmenden zum Thema Re-Start fanden in 2020 und 2021 in Baden-Württemberg statt.

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06 Projekte

Projekte

Projekte
Auf einen Blick

Projekte
Auf einen Blick

Im Jahr 2021 waren wir an 77 Projekten mit insgesamt 571 Partnern aus 54 Ländern beteiligt. Die Förderungen stammen überwiegend aus dem EU-Programm Horizont 2020

12 Projekte werden durch INTERREG Programme gefördert. 8 Projekte erhielten eine regionale Förderung des Landes Baden-Württemberg. 2 Projekte erhielten eine nationale Förderung.

77 Projekte
571 Partner
54 Länder

Neben inhaltlichen Aufgaben und Unterstützung der Forschung, übernehmen wir in unseren Projekten vielfältige Aufgaben und spielen unterschiedliche Rollen.

In unserem monatlichen Blog und in unseren Interviews erfahren Sie Hintergründe zu technologischen Trends zum Beispiel zu Wasserstoffmobilität, Künstliche Intelligenz, Kreativwirtschaft oder naturbasierte Lösungen in Städten.

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