Intelligente Energiespeicher und -netze für Inseln (INSULAE)

Auf den drei Leuchtturminseln werden Anwendungsfälle demonstriert, die zeigen, wie eine kohlenstoffarme und saubere Energieversorgung gelingen kann. Vor allem Energiespeicherung und Smart Grid-Lösungen spielen eine wichtige Rolle. Darüber hinaus werden auch Wasser, Heizenergie und Transport betrachtet. Durch diese verschiedenen Maßnahmen soll der Verbrauch fossiler Brennstoffe um durchschnittlich 11 % auf den Inseln gesenkt werden. Das Investitionsplanungstool wird auf drei Nachfolgeinseln erprobt, darunter die deutsche Nordseeinsel Norderney, Menorca (Spanien) und Psara (Griechenland). Die ausgewählten Inseln ergänzen sich in vielerlei Hinsicht durch ihre unterschiedliche Lage, Größe, Verbindung mit dem Festland, wirtschaftliche Entwicklung, Anteil der erneuerbaren Energien und CO2-Intensität des Stroms.

Das Projektkonsortium deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab und besteht aus fünf Behörden, sechs Energie- und Wasserversorgungsunternehmen, vier Technologieanbietern, zwei Entwicklern von Energiesoftware, sechs Forschungseinrichtungen, einer NGO, einem Experten für Geschäftsmodelle, einem Ingenieurbüro und einem Experten für soziale Aspekte und Replikation.

Das Steinbeis Europa Zentrum begleitet als Projektpartner die Insel Norderney beim Wissenstransfer und der Implementierung.

Weitere Informationen:

  • Projektname (Akronym): INSULAE
  • Förderung: Europäische Kommission, Horizont 2020
  • Förderbudget für alle Partner: 9,9 Mio. EUR
  • Beteiligte Länder: Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Kroatien, Niederlande, Portugal, Spanien
  • Laufzeit: 04/2019 – 03/2023

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Dr. Manuel Selinsek
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