Abschlusspräsentation zum Asset Administration Shell-Teilmodellprojekt „Safety Function“ im Industrie 4.0-Projekt InterOpera

Die Verwaltungsschale bzw. Asset Administration Shell (AAS) stellt als eine Umsetzung des digitalen Zwillings einen „Datenstecker“ dar, der möglichst alle Informationen zu einem bestimmten Asset bzw. physischen oder digitalen Wirtschaftsgut aufbewahrt und zugänglich macht. Die Einführung und Nutzung der AAS insbesondere in der Produktion ist damit ein wichtiger Meilenstein, um alle Potentiale der Industrie 4.0 voll auszuschöpfen und die Produktivität und Effizienz zu steigern. Zur Erreichung dieses Ziels bedarf es jedoch Interoperabilität, um die Assets möglichst einfach und vollständig zu vernetzten. Derzeit finden sich in der Produktion viele z.T. proprietäre, hochspezialisierte digitale Lösungen, welche aber nur in geringem Maße einheitlich sind und vervielfältigt werden können. Das Projekt InterOpera setzt genau hier an, indem es die Entwicklung und standardisierte Umsetzung von AAS Teilmodellen für prioritäre Branchen, Anwendungsfälle und Wissensdomänen vorantreibt.  

In der Veranstaltung wird Herr Dr. Jens Lachenmaier (Ferdinand-Steinbeis-Institut (FSTI)) und Methodenberater des Teilmodellprojekts „Safety Function“, die Projektergebnisse vorstellen. Anschließend besteht für das Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen.​​​​​​​

Die heutige Produktion ist wandelbar, d.h. Maschinen werden in der Produktion im Laufe ihrer Betriebsphase immer wieder neu konfiguriert, um den Produktionsabläufen bestmöglich zu entsprechen. Bei einer Re-Konfiguration der Maschinen müssen stets die Risiken im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung erfasst werden und Maßnahmen zur Maschinensicherheit ergriffen werden. Gleichzeitig bringen einzelne Maschinen Sicherheitsfunktionen mit (z.B. Not-Halt), die bei einer Rekonfiguration ggf. angepasst werden müssen. Die Dokumentation dieser Funktionen ist in der Praxis oft lückenhaft, was eine Rekonfiguration erschwert. Hier setzt das Teilmodell „Safety Function” an, indem es die Datengrundlage für Sicherheitsfunktionen einzelner Maschinen abbildet.  

Die Veranstaltung wird von den drei InterOpera Projektpartnern und Herrn Dr. Jens Lachenmaier, am 25.09.2023 von 13.00 bis 14.00 Uhr angeboten und durchgeführt. Zu den InterOpera Projektpartnern zählen das Steinbeis Europa Zentrum, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA  und das vom  VDE DKE getragene Standardization Council Industrie 4.0.

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Dr. Katharina Böhm
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