EU-Projekt LiCuPlusNachhaltiger Abbau und nachhaltige Verarbeitung strategischer Metalle – Steinbeis Europa Zentrum startet Projekt mit chilenischen Partnern

1. Juni 2026
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Das Steinbeis Europa Zentrum ist Partner im neuen EU-Projekt LiCuPlus, das am 1. Juni 2026 startete. Das Kick-off-Meeting findet online am 11.–12. Juni statt.

Gemeinsam mit der TU Bergakademie Freiberg als Koordinator und weiteren Partnern aus Europa und Chile entwickelt das Projekt innovative Technologien zur nachhaltigen Gewinnung, Verarbeitung und Veredelung von Kupfer, Lithium und Nebenmetallen. Ziel ist es, die Versorgung mit kritischen Rohstoffen resilienter zu gestalten und zugleich Umweltbelastungen deutlich zu verringern.

Das Steinbeis Europa Zentrum übernimmt im Projekt eine Schlüsselrolle bei der Verwertung der Projektergebnisse und der Vorbereitung ihrer Markteinführung. Darüber hinaus unterstützt es den Koordinator bei finanziellen und administrativen Aufgaben im Projektmanagement und trägt so dazu bei, Forschungsergebnisse effizient in die Anwendung zu überführen.

LiCuPlus adressiert zentrale Herausforderungen der Rohstoffversorgung: sinkende Erzgehalte, komplexe Lithium-Solen und steigende Anforderungen an eine ressourcenschonende Produktion. Im Mittelpunkt stehen integrierte, energie- und wassereffiziente Prozesse, die bis zum Technologie-Reifegrad TRL 6–7 demonstriert werden. Dazu zählen unter anderem CO₂-arme metallurgische Verfahren sowie wasserarme Technologien zur Lithiumextraktion.

Durch die im Projekt entwickelten Lösungen sollen höhere Rückgewinnungsraten erzielt, Emissionen reduziert und Kreislaufansätze in der Rohstoffverarbeitung gestärkt werden. Damit leistet LiCuPlus einen wichtigen Beitrag zu einer resilienten und nachhaltigen Rohstoffversorgung in Europa und vertieft zugleich die strategische Zusammenarbeit zwischen der EU und Chile im Bereich kritischer Rohstoffe.

Gefördert wird LiCuPlus durch die Europäische Kommission im Rahmen von Horizont Europa. Das Gesamtbudget des Projekts beträgt 7.499.941,25 Euro für vier Jahre. Beteiligt sind Partner aus Belgien, Chile, Deutschland und Griechenland.

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