Ernährung, Bioökonomie, natürliche Ressourcen, Landwirtschaft und Umwelt – 1.309,55 Millionen Euro Fördermittel für Forschung und Innovation in Cluster 6 Horizon Europe

16. Oktober 2025
Foto: getty_images

Für 2026 und 2027 sind 1.309,55 Millionen Euro Fördermittel geplant

Cluster 6 bündelt Forschung und Innovation, um ökologische, soziale und wirtschaftliche Ziele der EU in Einklang zu bringen und den Weg zu einer nachhaltigen Zukunft zu ebnen. Jetzt ist ein guter Moment, um sich auf anstehende Förderaufrufe vorzubereiten.

Horizon Europe, das Rahmenprogramm für Forschung und Innovation

Die neuen Arbeitsprogramme von Horizon Europe mit den Förderausschreibungen für 2026 werden voraussichtlich im Dezember 2025 veröffentlicht. Informieren Sie sich schon heute, damit Sie sich frühzeitig vorbereiten können. Wir beraten Sie bei der Auswahl des passenden Förderprogramms und weiteren Schritten zum erfolgreichen Antrag.

Mit Horizon Europe will die Europäische Union die Position Europas als weltweit führende Kraft in Wissenschaft, Innovation und technologischem Fortschritt stärken und adressiert dringende gesellschaftliche Herausforderungen. Die Maßnahmen knüpfen an das Pariser Klimaabkommen und die UN-Nachhaltigkeitsziele an. Forschung und Innovation sollen zugleich neue Jobs schaffen und die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie stärken.

Die sechs thematischen Cluster in Horizon Europe spielen eine zentrale Rolle und bieten hohe Fördersummen. Hier sind die meisten thematischen Förderaufrufe innerhalb von Horizon Europe gebündelt.

Die Europäische Kommission hat die Entwürfe der Arbeitsprogramme für die letzten beiden Jahre von Horizont Europa bereits veröffentlicht. Sie sollen dabei helfen, sich im Voraus auf bevorstehende Förderaufrufe vorzubereiten – denn die ersten Aufrufe sind schon für Frühjahr 2026 geplant. Dabei handelt es sich aber um vorläufige Dokumente (Drafts), die sich noch ändern können. Die finalen Versionen der Arbeitsprogramme werden für Ende 2025 erwartet.

Es lohnt sich, bereits heute zu prüfen, ob in den nächsten beiden Jahren Aufrufe geplant sind, die Sie interessieren. Wir unterstützen Sie gerne dabei.

Was wird gefördert?

Cluster 6 deckt die Themen Ernährung, Bioökonomie, natürliche Ressourcen, Landwirtschaft und Umwelt ab. Ziel ist es, zum Schutz unserer natürlichen Umwelt beizutragen, Klimaschutzmaßnahmen zu unterstützen und die Ökosysteme und die biologische Vielfalt an Land und im Wasser zu verbessern.

Es sollen Forschungs- und Innovationsmöglichkeiten geschaffen werden, um die ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Ziele der EU zu unterstützen und in Einklang zu bringen sowie wirtschaftliche Aktivitäten auf nachhaltige Weise auszurichten.

Die Maßnahmen konzentrieren sich auf:

  • Klimaschutz und Anpassung:
    Förderung von Maßnahmen zur Minderung und Anpassung an den Klimawandel in den Bereichen Land, Ozean und Wasser.
  • Biodiversität und Ökosysteme:
    Wiederherstellung der biologischen Vielfalt und Schutz von Ökosystemen sowie deren Dienstleistungen.
  • Ressourcen und Kreislaufwirtschaft:
    Gesunde Böden und Wälder, saubere Luft und Gewässer sowie Wasserresilienz. Übergang zu einer sauberen, wettbewerbsfähigen Kreislaufwirtschaft und nachhaltigen Bioökonomie.
  • Nachhaltige Ernährungssysteme:
    Sicherung gesunder Ernährung durch nachhaltige, resiliente und inklusive Landwirtschaft, Fischerei, Aquakultur und Lebensmittelsysteme innerhalb der planetaren Grenzen.
  • Nachhaltige Räume:
    Nachhaltige Entwicklung ländlicher, urbaner und küstennaher Gebiete.
  • Innovative Governance:
    Entwicklung innovativer Governance-Modelle und digitaler Werkzeuge für Nachhaltigkeit und Resilienz.

Für das Cluster 6 sind nach aktuellem Stand rund 1.309,55 Millionen Euro Fördermittel für die Jahre 2026 und 2027 geplant.

Warum lohnt sich eine Teilnahme?

Das Förderprogramm bietet eine einzigartige Gelegenheit für die Finanzierung Ihrer Innovationen. Als Partner in EU-Projekten erhalten Sie Zugang zu strategisch wertvollen Netzwerken und Partnerschaften und werden international sichtbar. In EU-Projekten können neue Märkte entstehen und nicht selten gründen sich im Rahmen der Projektarbeit Start-ups mit neuen Geschäftsmodellen und Ideen. Darüber hinaus tragen Sie zur Transformation der europäischen Wirtschaft bei.

Lassen Sie sich unterstützen!

Unsere Expert:innen stehen Ihnen als kompetente Partner zur Seite, um Ihre Erfolgschancen bei der Antragstellung zu maximieren. Mit einer beeindruckenden Erfolgsquote von 35 % und 35 Jahren Erfahrung in der EU-Fördermittelakquise helfen wir Ihnen, Ihre Ideen optimal auf die Ziele der EU abzustimmen. Mit über 150 Projektteilnahmen in Horizon Europe und Horizon 2020 sind wir die Nummer Eins für EU-Projekte in Deutschland.

Allein im Jahr 2024 waren wir an 20 EU-Projekten als Partner oder Koordinator im Bereich Landwirtschaft, Bioökonomie und Umwelt beteiligt: 35 Jahre - Steinbeis DE

Unsere laufenden Projekte: Nachhaltigkeit fördern - Steinbeis DE

Kostenfreie Unterstützung für KMU in Baden-Württemberg

Für kleine und mittlere Unternehmen aus Baden-Württemberg bieten wir eine kostenfreie Beratung und Informationen zu passenden Fördermitteln im Bereich Innovation und Forschung auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene und, falls nötig, passende Kontakte und unterstützen konkret bei der EU-Antragstellung. Dies ist eine Unterstützungsmaßnahme, gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg und vom Enterprise Europe Network (Europäische Kommission).

Für eine kostenfreie Erstberatung füllen Sie gerne den innocheck-Fragebogen aus.

Zum aktuellen Entwurf des Arbeitsprogramms von Cluster 6

Beispiele für erfolgreiche innovative Lösungen und EU-Projekte:

KMU ist Partner im großen Textilforschungsprojekt FABULOSE - Steinbeis DE

6,5 Millionen Euro für EU-Projekt BioFibreLoop mit Fokus biobasierte zirkuläre Textilindustrie - Erfolgreiche Antragstellung für die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung - Steinbeis DE

Bio-basierte Lederalternativen treiben die Lederindustrie in Richtung Kreislaufwirtschaft – Steinbeis Europa Zentrum unterstützt deutsches Start-up bei Antragstellung - Steinbeis DE

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Melanie Gralow
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